A Beach Symphony – unser Traumhotel

Sonntag, 20. Oktober 2013

Im „A Beach Symphony“ kann man zwischen einem europäischen und einem Kerala-Frühstück wählen. Es gibt zum ersten mal Wurst und Käse, wenn man es haben will. Lukas wollte, ich entschied mich für das Kerala-Frühstück. Serviert wurde ein Gericht aus Reis mit Kokos, dazu Pfannkuchen und der schon gewohnte Obstteller.
Es war bedeckt und recht angenehm von der Temperatur. Jose holte uns ab. Wir fuhren nach Alleppey, um uns die Stadt anzusehen. Kaum angekommen, begann es zu regnen. In der Region werden Schirme hergestellt. Also kauften wir einen Schirm aus Kerala. Ein Souvenir, dass ich gerne nutze und immer mit mir im Rucksack rumtrage.
Hier wollte ich eigentlich noch einige Mitbringsel für die Familie kaufen. Auf dem Markt und in den umliegenden Geschäften gab es aber nur minderwertiges Zeug. Wir kamen an einem Hindu-Tempel vorbei. Wir hatten bisher noch keine Gelegenheit, uns einen solchen Hindu-Tempel von innen anzuschauen. Leider dürfen Nicht-Hindus diesen Tempel nicht betreten. Aber ein Pramane, Hindupriester, erklärte uns an den Ständen vor dem Tempel die Accessoires, die zu den Zeremonien des Tempels genutzt wurden.
Der Regen wurde so stark, dass es keinen Spaß mehr machte, durch die Stadt zu laufen. Wir beschlossen daher, zum Hotel zurück zu fahren. Erst am Nachmittag hörte der Regen auf. Lukas und ich gingen an den Strand. Hier waren am Sonntagnachmittag viele indische Familien unterwegs. Da die Hauptsaison noch nicht begonnen hatte, waren außer uns, keine Europäer da. Wir sahen die Fischer mit ihren Booten, die ihren Fang direkt am Strand an die umliegenden Hotels verkauften. Insgesamt eine schöne Atmosphäre.
Später saßen wir auf einem Baumstamm und warteten wieder auf den Sonnenuntergang. Zuerst kam ein neugieriger Hund und versuchte sich mit uns anzufreunden. Weil wir aber auf die Tollwutimpfung verzichtet hatten, mieden wir den Kontakt zu Hunden. Ihn musste man sehr hartnäckig ignorieren. Er legte sich dann genau hinter mich, direkt an den Stamm. Dann kam ein Mann, setzte sich zu mir auf den Stamm und wir unterhielten uns. Er kam ursprünglich aus Kasachstan und hatte am Strand Fisch gekauft. Während ich mit ihm über sein Leben in Kerala sprach, kamen auch indische Jugendliche zu uns und nahmen Kontakt zu Lukas auf. Der beeindruckte mit seinen 1,94 cm Größe und alle wollten sich mit ihm fotografieren lassen. Erst als es dunkel war, gingen wir zurück. Ich hatte den Hund total vergessen und schwang meine Beine über den Stamm, und erwischte den Hund. Glücklicherweise hat er nicht zugebissen. Der arme Kerl war total verschreckt und lief nun weg. Auf der Veranda war schon wieder eingedeckt zum Abendessen, es gab wieder gegrillten Fisch mit Reis und diversen Beilagen.
Aber wieder geschmacklich ganz anders zubereitet als gestern. Später gönnte ich mir noch zwei indische Bierchen und konnte zum ersten Mal seit über einer Woche wieder mal lesen. In unserem Bungalow hatten wir ein kleines Haustier. In der Nacht hatte es an unseren Schmutzwäschetüten immer wieder geraschelt. Lukas entdeckte den Urheber. Ein kleiner Gecko lebte in unserem Zimmer. Und welch Glück: Unsere Schuhe waren nach vier Tagen endlich trocken.

20140529-182513-66313275.jpgA Beach Symphony im Video

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